Tuning für Anfänger - Das müsst ihr beachten!

Tuning für Anfänger - Das müsst ihr beachten! | Wildlife-Tuning

Tuning bietet viele einzigartige Möglichkeiten. Doch wer nicht aufpasst wird auch schnell die Schattenseiten kennenlernen. Ein kaputtes Auto ohne Garantie, Stress mit der Polizei und viele Kopfschmerzen gilt es dabei natürlich zu vermeiden. Besonders Anfänger geraten leider leicht in solche Situationen. Wir haben diesen Blogbeitrag verfasst, um jedem Tuninganfänger unter die Arme greifen zu können und die wichtigsten Aspekte beim Tuning kurz und bündig (und vor allem verständlich) aufzugreifen.

 

Warum tunen?

Am Anfang sollte man sich die Frage stellen, warum will ich eigentlich mein Auto tunen? Will ich, dass es besser aussieht? Will ich einfach mehr aus meinem Auto rausholen? Will ich es den ganzen Hubraummonstern und teuren Sportwagen zeigen? Meistens ist es auch eine Kombination aus all diesen Dingen 😉. Tuning bietet ganz einfach die Möglichkeit, mehr aus seinem Auto zu machen, schneller fahren zu können, besser fahren zu können und vor allem Spaß(!) zu haben. Meistens ist dieses Gefühl auch schwer in Worte und Geld zu fassen. Wenn du dich damit nicht identifizieren kannst, fang lieber nicht an. Wenn schon, gehen wir weiter.

 

Wie fange ich an?

Als erstes will ich dir nochmal einen kleinen Denkanstoß geben: Sobald an einem Auto herumgeschraubt wird, verändert sich gleichzeitig das gesamte „System“ am Auto (ganz nach dem Motto: wer an einer Schraube schraubt, schraubt an 10). Deshalb ist es wichtig, dass Tuning, welches ins grundlegende System des Autos eingreift, nur von Fachleuten und Experten übernommen wird, beziehungsweise überprüft wird. Es sei denn, euch ist egal was mit dem Auto passiert und ihr wollt einfach selbst mal ran, um Erfahrung zu sammeln und nicht auf öffentlichen Straßen zu fahren.

 

Optik

Willst du die Optik verändern? Dann kannst du mit den Felgen beginnen, die Scheiben tönen, das Auto tiefer legen, Frontlippe, Seitenschweller oder auch einen Spoiler montieren, und so weiter… der Optik sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt. je nachdem, wie hoch dein Budget ist. Manchmal kann man dabei auch gerne selbst Hand anlegen, um Kosten zu sparen (Je nachdem, kann man Stoßdämpfer, Federn, oder auch Aerodynamikteile selbst anbringen). Bitte lass dies trotzdem am Ende von einer Fachkraft überprüfen. Außerdem musst du dich fragen, ob die Teile eingetragen werden müssen oder nicht. Besitzen diese eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) und beeinträchtigen die Fahrweise nicht anderweitig, ist dies jedoch meist nicht der Fall.

 

Leistung

Willst du die Leistung verändern? Dann musst du wieder zwischen Turbomotoren (welche sich wesentlich leichter hochtunen lassen) und Saugmotoren unterschieden. Außerdem gibt es auch außermotorliche Leistungssteigerungen (Aerodynamik, Reifen etc.), doch dazu kommen wir gleich.

Bei den Turbomotoren reicht meist etwas Chiptuning, um schon einige PS mehr rauszuholen. Wenn es dann doch noch mehr sein soll, bieten sich Downpipes oder Sportkats (weniger Gegendruck für den Ladedruck), größerer Ladeluftkühler, bessere Ansaugung oder auch eine Wassereinspritzung an. Dies reicht meist schon aus, um einige 100PS mehr aus dem Auto herauszuholen. Wer ins High – End Tuning gehen will, muss sich einen besseren Turbolader kaufen, was jedoch einiges an zusätzlichen Aufwand mit sich bringt (stärkere Motorteile, Kupplung, Getriebe, Bremsen etc.), und da reden wir dann schon von großen Summen. Dennoch sollte sich jeder einmal den genüsslichen Sound eines großen Turboladers geben 😉

Beim Saugmotor haben wir die Möglichkeit neue Fächerkrümmer, Ansaugung, Abgasanlage und auch Softwareoptimierung bzw. Chiptuning vorzunehmen. Jedoch erhalten wir dadurch wesentlich weniger PS als bei einem Turbomotor. Dennoch können diese Veränderungen sehr viel Spaß machen (der Sound bei einem großen Sportluftfilter hört sich auch sehr gut an 😉). Wer hier dann doch noch mehr rausholen will, müsste über eine Hubraumvergrößerung nachdenken, was jedoch bei den meisten finanziell den Ramen sprengen würde.

 

Außermotorliche „Leistungssteigerung“

Durch ein tiefergelegtes Auto mit viel Anpressdruck auf den Boden können wir ebenfalls eine Leistungssteigerung durch ein verbessertes Fahrverhalten erreichen. Wenn dann noch eine Gewichtsreduzierung vorgenommen wird, kann man die Beschleunigung um einiges verbessern, was ja im Endeffekt einzig und allein zählt. Gute Stoßdämpfer und Felgen bzw. Reifen können das Fahrverhalten ebenfalls ziemlich stark verbessern.

 

Fazit

Du siehst also, dass du sehr viele Möglichkeiten beim Tunen hast. Sowohl optisch als auch beim Leistungstuning steht Spaß und Power ganz oben auf der Liste. Am Ende hängt es von deinen eigenen Präferenzen und Wünschen ab. Merk dir jedoch eines: Tuning kostet Geld, und das lässt sich leider nicht vermeiden. Dennoch kann dir dies, wie ich es am Anfang erwähnt habe, einige Gefühle geben, welche selbst nur schwer in Worte zu fassen sind, … und das lohnt sich meist schon mehr als genug für uns Autoliebhaber, oder?

 

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